Meine politischen Ziele

Politische Zielsetzungen sind das Maß der Dinge, die ein Wahlkandidat erklĂ€ren sollte. Um der GlaubwĂŒrdigkeit willen mĂŒssen sie nachvollziehbare und realistische Bestrebungen aufzeigen.

Programmatische Eröffnungsrede anlÀsslich der Nominierung zum Direktkandidaten des Wahlkreises 26

Programmatische Eröffnungsrede anlÀsslich der Nominierung zum Direktkandidaten des Wahlkreises 26

Meine persönlichen Ziele habe ich bereits in meiner Eröffnungsrede fĂŒr die Nominierung als Direktkandidat fĂŒr die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis 26 formuliert.

Hier erhalten Sie einen Überblick ĂŒber meine politischen Ziele und Motivation. WĂ€hrend an dieser Stelle jedes Thema nur kurz angerissen wird, fĂŒhren die mit [mehr] gekennzeichneten Links zu den ausfĂŒhrlichen Artikeln.

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FlĂŒchtlinge und Asylbegehrende im Wahlkreis 26
Die FlĂŒchtlingsfrage ist beileibe kein Wahlkampfthema, umso mehr aber Motivation fĂŒr politisches Handeln. FĂŒr die ums nackte Überleben kĂ€mpfenden Menschen darf es zunĂ€chst nur eine Devise geben: Hilfe in der grĂ¶ĂŸten Not.
In der ehemaligen Hochwaldkaserne in Hermeskeil entsteht wegen der dramatisch ansteigenden FlĂŒchtlingszahlen eine weitere Aufnahmeeinrichtung fĂŒr Asylbegehrende (AfA). Stadtrat und Verbandsgemeinderat Hermeskeil stimmten nach intensiven Beratungen fast ausnahmslos fĂŒr das AfA-Projekt Hermeskeil. [mehr]

Bildung und Inklusion
Komplette Bildungsangebote wohnortnah im lĂ€ndlichen Raum zu schaffen sind ein wichtiges Instrument, auch dem demografischen Wandel positiv entgegen zu wirken. Deshalb werde ich dafĂŒr kĂ€mpfen, möglichst breit aufgestellte Bildungsangebote zu schaffen, die den lĂ€ndlichen Raum anziehend machen. [mehr]

Demografischer Wandel
Besonders im lĂ€ndlichen Raum wird sich die im Durchschnitt immer Ă€lter werdende Bevölkerung einer Problemstellung gegenĂŒber sehen, die viele LösungsansĂ€tze erfordert.
Zum einen ist es die notwendige MobilitÀt derjenigen Menschen, die altersbedingt auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Ein stabiler öffentlicher Personennahverkehr ist insbesondere im lÀndlichen Raum unabdingbar. Zum andern muss die individuelle Umsorgung zu Hause ein Hauptanliegen sein. [mehr]

Soziale Umsorgung Àlterer Menschen
Die Menschen in unseren Dörfern werden immer Ă€lter, was immer öfter zur Folge hat, dass sie einsamer und pflegebedĂŒrftiger werden. Als Ausweg bleibt oft nur das Seniorenheim. Niemand dieser Ă€lteren Menschen verlĂ€sst gerne sein jahrelanges liebgewonnenes Zuhause. Hier mĂŒssen wir Ideen entwickeln, damit diese Altersgruppe möglichst lange im eigenen Zuhause wohnen kann.
FrĂŒher gab es in meinem Dorf eine Gemeindeschwester, welche nicht nur den christlichen Glauben verkĂŒndete, sondern auch in christlicher NĂ€chstenliebe hilfreich wirkte. Hier und da entstehen wieder Modelle, in denen offizielle Gemeindeschwestern sich um die Belange Ă€lterer Menschen kĂŒmmern. Hier sehe ich noch mehr Handlungsbedarf dergestalt, dass Versorgung und Pflege in der lebenslang gewohnten Umgebung stattfindet, sofern es der Gesundheitszustand der Ă€lteren MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger auch nur annĂ€hernd zulĂ€sst.
MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer und Sozialministerin Sabine BĂ€tzing-LichtenthĂ€ler haben das Modellprojekt Gemeindeschwesterplus prĂ€sentiert. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz startet am 1. Juli mit dem Modellprojekt Gemeindeschwesterplus ein neues Angebot fĂŒr hochbetagte Menschen, die noch keine Pflege brauchen, sondern UnterstĂŒtzung und Beratung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt. Damit setzt Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland einen Beschluss der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) aus dem November 2014 um. Dieser ASMK-Antrag empfiehlt Bund und LĂ€ndern, als ein wichtiges Element im Vorfeld von Pflege das „KĂŒmmern“ stĂ€rker zu beachten. [mehr]

MobilitÀt im lÀndlichen Raum
Wohl dem, der auf Grund seiner eigenen gegebenen Möglichkeiten sein angestammtes Wohn- und Lebensumfeld nach Wunsch und Belieben verlassen und wieder zu ihm zurĂŒckkehren kann. Diese, modern als „rĂ€umliche MobilitĂ€t“ bezeichnete Bewegungsfreiheit ist ein menschliches GrundbedĂŒrfnis, das sowohl fĂŒr junge als auch Ă€ltere Menschen lebensbestimmend ist.
Langsam und schleichend hat in den letzten Jahrzehnten die Forderung nach Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit des Betriebes dazu gefĂŒhrt, dass öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) nur noch nach Kosten bewertet wird, obwohl er als wichtige Grundversorgung gilt. [mehr]

Regionale und grenzĂŒberschreitende Verkehrsinfrastruktur
Des weiteren werde ich mein Augenmerk darauf richten, den Ausbau der  Verkehrsinfrastruktur des Trier-Saarburger Raumes zu fördern. Die enge VerknĂŒpfung  von Rheinland-Pfalz und besonders der Region Trier mit Luxemburg erfordern die den schienen- als auch straßengebundenen grenzenlosen ÜbergĂ€nge. Nicht einseitige Wirtschaftsinteressen dĂŒrfen hier das Primat begrĂŒnden, sondern den beidseitigen Interessen aller BĂŒrgerinnen und BĂŒrger einschließlich der Wirtschaft muss gedient werden. Das geht nur in enger Zusammenarbeit mit unseren luxemburgischen Nachbarn. Die Verbesserung der beidseitigen Strukturen um somit die Auflösung von VerkehrsengpĂ€ssen zu erreichen, muss das Anliegen der Politiker in der Region sein. [mehr]

Cattenom und der Wahlkreis 26
die Welt, in der wir leben, haben wir alle mitgestaltet, zumindest waren wir passiv daran beteiligt. Was können wir tun? Widerstand ist angesagt gegen das Weiter so.
Es gilt bis heute der von GĂŒnther Jansen (von 1975 bis 1987 Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein) bereits 1976 geprĂ€gte Leitspruch: Atomkraft? Nein, danke!
Der Atomausstieg in Deutschland bedeutet fĂŒr mich Daseinsvorsorge in seiner drĂ€ngendsten Form. Ca. 50 bis 70 km entfernt liegt der französische Reaktor direkt nebenan und bildet fĂŒr alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger des Wahlkreises 26, und nicht nur fĂŒr diese, im Falle eines Atomunfalles das höchstmögliche Gefahrenpotential fĂŒr unseren nĂ€heren und ferneren Lebensraum. Die Hauptwindrichtung „West“ verstĂ€rkt die potenzielle Angst. Tschernobyl und Fukushima sind die allgegenwĂ€rtigen Schreckensszenarien. [mehr]

Diese vorgenannten Projekte werden Hauptziele meines sozialen Engagements werden, sofern Sie, werte WĂ€hlerinnen und WĂ€hler mir durch ihr Votum hierfĂŒr den Auftrag erteilen.

Ihr Lothar Rommelfanger

 

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